Posts by videodesaster


    Ja, ich hab mich zwischendurch auch ein wenig wie ein Cyborg gefühlt. Aber auch wenn es in dem Fall äusserst praktisch war, fordert es das Gehirn extrem. Das Bild hat über die Funkstrecke ein minimales Lag, was aber das Gehirn extrem verwirrt, wenn ein Auge mit nahezu einer Zehntelsekunde Verzögerung Bilder bekommt. Ich hatte jedenfalls nach den 7 oder 8 Stunden wirklich krasse Kopfschmerzen. Ob das nun vom zu engen Helm unter den 2 Mützen, dem kalten Luftsog oder der Verwirrung durch die ambivalente Bildinformation aus 2 Kanälen kam weiß ich nicht. Vermutlich hat alles zusammengespielt.


    Solange in Watthosen rumzulaufen welche die Bewegung recht einschränken ist übrigens auch kein Vergnügen, zumal ich statt einer Nicht-Neonpren-Watthose lieber eine richtige Thermohose angehabt hätte. Die hätte aber nicht unter die Watthose gepasst.

    Aber uns war das Risiko gleich zu Beginn in hüfthohes Wasser einzubrechen dann doch zu groß. Das hätte bei den Aussentemperaturen und den 2 Kilometern Rückweg bis zum Auto durchaus brenzlig werden können.

    Sehr schön gemacht. Sieht ja so aus als wäre das Wasser im Fall gefroren.

    Das würde ich auch nicht mehr vergessen. Danke fürs teilen :thumbup:


    Ich konnte in der Tat zusehen wie Tropfen vor meinen Augen zu Eis wurden. Leider konnte ich das zum Schluß nicht mehr filmen. Ich war so durchgefroren dass ich die Kamera nicht mehr ruhig halten konnte.

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    Vor einigen Wochen, als ganz Deutschland mit zweistelligen Minusgraden zu kämpfen hatte und unter eine dichte Schneedecke gehüllt war, erkundeten wir einen alten Schieferstollen, in dem alles schockgefrostet schien. Man muss wissen dass es Untertage normalerweise immer um die 8 Grad hat, weswegen es dort üblicherweise kein Eis gibt. Diese Mine bzw. diese Sohle der Mine aber saugt durch die sehr spezielle Bewetterung im Winter die kalte Aussenluft regelrecht an und durch den extremen Luftstrom friert alles an Wasser darin. Auch jenes, welches sich von den oberen, wärmeren Sohlen seinen Weg nach unten bahnt. Deswegen kann man dort auch getrost die Fledermausschutzzeit missachten, denn diese Tiere würden in diesem Stollen bei der Überwinterung erfrieren. Wir waren etliche Stunden im Berg und waren am Ende extrem durchgefroren wegen des unangenehmen Luftsogs und der frostigen Aussentemperaturen.

    Ich war aber vor allem sehr froh dass all mein Equipment den Dreh über die geplante Dauer überstanden hat. Alle Akkus waren gegen Ende leer, aber alles funktionierte wie es sollte, was bei diesen Bedingungen keine Selbstverständlichkeit ist. Unsere Sorge, wir würden durch das Eis einbrechen, war zwar begründet, aber das Eis war mehrschichtig. Beim Mundloch etwa war obenauf eine weiche Eisschicht (dort ist frisch nachgelaufenes Wasser über der Eisschicht gerade neu am gefrieren gewesen) die sich sehr unheimlich anfühlte, aber darunter war nochmal sehr dickes Eis, welches uns problemlos trug. Das Eis im Inneren der Mine war aber hart wie Glas. Und rutschig. Jeder von uns hat sich mehrmals hingelegt. Nachlaufendes Wasser von oben gefror teilweise vor unseren Augen.

    Eine surreale Exkursion, die ich nie vergessen werde.

    Wenn aber bei einer TV-Produktion eine Location im Vordergrund steht kann es doch auch nicht unbedingt in deinem Interesse sein.


    Jein. Das ganze sollte halt ein gewissen Gleichgewicht haben. Dass man eine TV-Sendung nicht nur mit dem Abschwenken von Lost Places betreiben kann, dürfte zwar auch nicht jedem klar sein, aber so ist es nun mal. Film lebt von Bewegung. Lost Places bewegen sich üblicherweise nicht. Ich kann dem entgegen arbeiten durch Kamerafahrten. Aber eine pausenlose Aneinanderreihung von Kamerafahrten wird nach wenigen Minuten auch langweilig.
    Der Schulterblick bei Protagonisten, welche die Orte erforschen, bedient also sowohl den simplen Unterhaltungswert, schließt durch das Öffnen (symbolisch betrachtet) manche Wissenslücke durch das Öffnen von Schubladen und schafft eine visuelle Abwechslung.
    In dem beschriebenen Fall aber hat man nach meinem Geschmack einfach viel zu wenig von dem sehr speziellen Ort gezeigt, sondern die meiste Zeit uns. Auch der Off-Kommentar hat sich sehr auf das Thema Illegalität und Gefahr eingegrooved. Das war mir zu einseitig. Und leider das übliche TV-Gehampel. Da wollten wir nicht hin. Von daher hab ich mich wegen der enormen Vorbereitungszeit auch ein wenig verarscht gefühlt, denn da hätte ich mir nicht die Nacht um die Ohren schlagen müssen, sondern dann hätten wir auch in ein x-beliebiges anderes weitaus bekannteres Urbex-Touri-Ziel einsteigen können.

    Grandios wie immer :thumbup:
    Wie ist eigentlich der aktuelle Stand was die Serie angeht?


    MEINE Serie ist nach wie vor im Entstehungsprozess.
    Es gibt ein paar Nebenprojekte die teilweise schon abgeschlossen sind, teilweise auch noch in der Entstehung. Damit meine ich TV-Filme. Mit dem abgeschlossenen Film bin ich aber alles andere als glücklich. Daher will ich damit keine Werbung machen. Ich war dort auch nur Kameramann und Protagonist und hatte leider keinen Einfluss auf den Schnitt und damit das Endprodukt. Es wurde hier wie bei sonstigen TV-Beiträgen nur wieder mal auf der Illegalität herumgeritten und wir kommen dort ein wenig wie kleinkriminelle Abenteurer rüber, die nur nach dem schnellen Kick suchen. Die Lost Places selbst kommen wie so oft viel zu kurz.
    Aber relativ viel "Making-of" aus dieser Produktion ist in meinen Jahresrückblick geflossen. Man haben wir da geschwitzt. Hatte an vier Tagen 38 Grad im Schatten.

    Pandemic Escape - Mein persönlicher Rückblick des Jahres 2020 in Sachen Urbex



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    Es hat ein wenig länger gedauert als sonst, aber nun ist es wieder so weit. Es ist ja seit drei Jahren eine kleine Tradition geworden, dass ich aus all dem Material, was so in etwa den letzten 12 Monaten entstanden ist, einen privat motivierten „Best-of“-Zusammenschnitt zu machen. Mit Fokus auf den Blick hinter die Kulissen. Ursprünglich schlicht als privates Andenken, weil das Rohmaterial bis zum finalen Result lange auf den Festplatten versauert.
    Es war, wie alle wissen, ein besonderes Jahr und man sollte meinen, es gab nicht viel zu sehen oder erleben. Aber weit gefehlt. Abseits dem ganzen Touristen-Kram kann man - ohne gegen diverse Seuchenschutzbestimmungen zu verstossen - immer noch faszinierende Orte „besuchen“. Man trifft dort für gewöhnlich ja keine Menschen. Und wir sind wie man sieht sehr isoliert unterwegs vom restlichen Wahnsinn.
    Gerade die Suche nach alternativen Spots hat mir neue Abenteuer beschert. Viel Untertage und anderen Kram, den ich sonst vermutlich nicht gemacht hätte. Sehr viel Verschiedenes.
    Und das beschert dem Film auch eine gehörige Laufzeit. Vor allem aber nicht nur wegen der gebotenen Abwechslung, sondern weil ich neben unseren Albernheiten und Behind-the-Scenes-Kram dem interessierten Zuseher die Möglichkeit geben will, ab Minute 9 tiefer in die Atmosphäre von speziellen Orten einzutauchen. Und ab dort eben nicht mehr mit Rock’n’Roll und einem epilepsie-fördernden Schnitt, sondern mit ruhigen Klängen und entschleunigtem Szenenwechsel. Dazu gehört diesmal erstmalig verlassener Altbergbau. Eine Parallelwelt zum Weinen schön aber ebenso gefährlich und es erfordert viel Motivation dorthin vorzudringen. Das sind Orte die teilweise seit über hundert Jahren aufgegeben wurden. Zugänge sind verschüttet und sehr versteckt irgendwo im Wald. Und nicht selten geht man erstmal durch hüfthohes Wasser hinter dem Verbruch.
    Mein zweites Steckenpferd waren dann verlotterte oder aufgegebene Friedhöfe in Mittel- und Osteuropa, die mich sehr in ihren Bann gezogen haben. Nicht umsonst bin ich bei meinen Mitreisenden als Morbido-Mike verschrien. Als drittes Chapter versuche ich den Zuseher mit nach Prypjat bzw. in die Todeszone um Tschernobyl zu entführen. Und ich hoffe ihn auch damit ein wenig zu berühren. Ohne Worte. Nur mit Bildern.
    Neben all dem gibt es NATÜRLICH auch Schlösser und Herrenhäuser. Schließlich waren diese der Auslöser für meine Passion.
    Zum Schluß möchte ich nochmal betonen dass das ein privat motivierter Film ist. Einfach als Andenken. Damit man sich in 10 Jahren ansehen kann was wir für einen Unsinn getrieben haben. Ich hoffe trotzdem dass er für Aussenstehende unterhaltsam ist. Wenn nicht, auch ok. Die Jahreszusammenschnitte waren ursprünglich für kein großes Publikum gedacht.
    Und für die besorgte Urbex-Polizei: Ja, wir nutzen einige Sachen in Lost Places als Requisiten und verbringen auch mal eine Nacht in einem Lost Place, was für den einen oder anderen erstmal keine gute Aussenwirkung hat - bezüglich Spuren hinterlassen, aber ich versichere hier dass wir keinen Müll oder Dreck hinterlassen und alles sehr pfleglich behandeln und auch sehr daran interessiert sind wie „Geister“ unterwegs zu sein - Sprich: Nachfolgende Explorer oder Besitzer werden nicht merken dass wir da waren. Auch wenn durch den Schnitt hier ein anderer Eindruck entstehen mag. Also bitte nicht echauffieren. Die meisten die sich aufregen verhalten sich aber sowieso selten besser. Meine Erfahrung.


    Der Text hierzu ist jetzt zugegeben Copy & Paste meines FB-Eintrages. Wer gerne mehr dazu wissen will: Hier wäre der Rahmen für ausführlichere Antworten.

    Danke Dir für ein weiteres gutes Video von Dir. Muss aber ehrlich sagen das mir Deine letzten Videos besser gefallen haben. Aber das soll keine Kritik an der Qualität sein sondern nur meine eigene Meinung. Schön auch einige bekannte Orte wieder zu erkennen und Georgien ist wunderschön. Vor allem der hohe Kaukasus der ja (noch) an vielen Ecken sehr unberührt ist. Ich hoffe Ihr habt auch Freude an dem guten Bier in den kleinen Bergdörfern gehabt?


    Ich denke jedes Video kommt bei jedem unterschiedlich an. Einige meinten dieser hier wäre der bis jetzt Beste. Ob es dann mit Abstand betrachtet immer noch so wirkt wird sich zeigen, denn was neu ist ist natürlich erstmal interessanter als der alte Käse.


    Zur Bierfrage: Ich trinke kein Bier weil es mir nie geschmeckt hat (was einem als gebürtigen Münchner das Leben erschwert weil man es kaum erklärt bekommt). Aber ich denke meine Kumpels haben in den 14 Tagen bestimmt 20 Sorten durchprobiert. Da ich meist gefahren bin habe ich dann erst abends meinen Cuba Libre genossen, was ein wenig schwer war weil es in vielen Regionen überhaupt gar keinen Rum zu kaufen gab. Und wenn dann nur Bacardi Superior, den ich daheim maximal zum Putzen benutzen würde.

    Sehr cool. :thumbup:


    Schön, die nette Seilbahn mal im noch voll funktionsfähigen Zustand :D zu sehen...
    Wart Ihr eigentlich überall auf eigene Faust unterwegs?


    Voll funktionsfähig ist ja immer relativ :D
    Man hat ja im Video gesehen wie die Gondel selbst am Tragarm befestigt ist. Da mussten wir richtig lachen als wir das gesehen haben. Geräuschentwicklung während der Fahrt war auch spooky, wobei das unangenehmste die Innenraumtemperatur war. So 55 Grad hatte es da drin mindestens.


    In Georgien auf eigene Faust. In Abchasien leider nicht. Die dummen Einreisebedingungen von Georgien nach Abchasien haben uns leider das Mitbringen des Mietwagens verwehrt und wir mussten uns deswegen einen Guide mit Fahrzeug nehmen, bei dem wir auch gewohnt haben. Das war die meiste Zeit eher nervig. Aber bei dem Fußmarsch am stillgelegten Gleis in die Geisterstadt waren wir ihn für einen Vormittag los. Er wollte uns erst nicht gehen lassen weil er meinte da sind Braunbären unterwegs, aber nachdem er mit ein paar Bauern in dem Tal Rücksprache gehalten hat hielt er es wohl für vertretbar. Ansonsten hat er leider ein wenig den Kontakt zur Bevölkerung unterbunden weil das seiner Meinung nach alles gefährliche Leute sind. Was aber Blödsinn ist.
    Aber da lässt Abchasien wenig Alternativen zu. Man kann von Russland aus einreisen, aber man findet in Russland keine Mietwagenfirma die zulässt dass man mit dem Mietwagen nach Abchasien fährt. Und in Abchasien gibt es keine Mietwägen. Man müsste mit dem eigenen PKW anreisen, aber das sind dann auch amtliche 3000km Anfahrt oder mehr. Ist ja ein kleines Krisengebiet im Weg.
    Momentan bzw ich glaube seit Sommer darf man von Georgien gar nicht mehr einreisen. Warum weiss keiner genau. Eher Willkür bzw. Machtspielchen

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    War wieder ein ereignisreiches Jahr.
    Die gefühlt 100 Schlösser die ich dieses Jahr in FR besucht habe habe ich in diesem Zusammenschnitt eher links liegen lassen weil es ja schon den Teaser zu der Schlösserepisode gibt. Da sind nur ein paar Neuzugänge reingewandert die nach dem Zusammenschnitt besucht wurden.


    Hier findet man aber zahlreich Impressionen aus Georgien und Abkhazien. Und ein paar Revisits im Rest von Europa um dort ausgiebiger zu filmen.


    Wer sich über die präparierten Leichen wundert und was das mit "Urbex" zu tun hat:
    (ich kopiere mal von meiner FB-Seite):


    "Diese menschlichen Überreste fand man Anfang der 80er Jahre im Keller einer administrativen Villa, die zu einer psychiatrischen Klinik gehörte. Eine Klinik bzw. ein Manicomio, welches man zu dieser Zeit wegen des legge Basaglia auflöste. Eine Klinik, die heute ein bekannter Lost Place ist. Bauarbeiter fanden diese verstörenden Präparate während Sanierungsarbeiten. Zwei komplette Leichen und dutzende Leichenteile, teilweise wie Gipsbüsten präpariert. Diese schaurigen Relikte erschuff zwischen 1910 und 1917 der stellvertretende Klinikleiter, dessen Passion es war möglichst perfekte Resultate bei Einbalsamierungen zu erlangen. Pikanterweise geschah dies mit den Körpern verstorbener Insassen der Psychiatrie. Die Präparate gelangen ihm dabei so gut dass behauptet wurde er habe die chemischen Lösungen lebenden Patienten via Leistenvene und einer Pumpe verabreicht. Die Anschuldigungen wurden zusätzlich angefeuert durch die Tatsache dass er auch Aufträge für Einbalsamierungen ausserhalb des Manicomio annahm und dass die Resultate dieser Einbalsamierungen sehr viel schlechter waren.
    Unabhängig davon demonstrieren diese traurigen Relikte dass die Patienten damals keinerlei Rechte und Würde besaßen und solche ethischen Entgleisungen von der Gesellschaft zu dieser Zeit toleriert wurden. Mit wachsender Empathie versteckte man nach dem Tod des Präparators die Mumien im Keller der Klinik bis man sie vergass. Nach dem Auffinden gingen die Überreste durch mehrere Hände und Institutionen. Seit 7 Jahren lagern sie nun dort wo auch wir sie zu Gesicht bekamen.
    Nach jahrelangen Recherchen und monatelangen Anfragen erhielten wir endlich Zugang zu dem Lagerraum in einem alten Krankenhaus in Norditalien. Ursprünglich sollten die Präparate in einem anatomischen Museum ausgestellt werden, aber der geschichtliche Hintergrund war den Verantwortlichen wohl zu heikel und die Mumien wirken wohl auch zu verstörend für normale Besucher. Daher bleiben sie auch heute noch vor der Öffentlichkeit verschlossen. Der Kurator war sehr hilfsbereit und holte die Leichen aus ihren Behältnissen, erklärte umfassend und brachte viel Geduld für unsere Dreharbeiten mit.
    Ziel dieses Drehs war Licht ins Dunkle zu bringen. Das Beispiel hier ist nur eines von vielen eines gesellschaftlichen Versagens in der Vergangenheit. Die Geschichte hinter den verlassenen Orten."

    Einfach herrlich, haben die wirklich auf euch und das Auto geschossen :schrot:


    Natürlich nicht. Ich hoff das kommt nicht so rüber.
    Ich glaube nicht dass wir dann noch so entspannt durch die Wälder gestolpert wären und wir hätten dann auch nicht den Andy alleine im Auto zurückgelassen. (hernach hätte den ein Schuss getroffen und der hätte mir alles vollgeblutet :P )


    Es war allgemein Jagdsaison in Frankreich. Was soviel heisst dass es wie im Video am allen Ecken und Enden kracht (Die Schüsse erscheinen im Video ein wenig lauter als in echt weil ich wegen der besseren Sprachverständlichkeit die Tonspur komprimiert habe).
    Ich weiss nicht ob das bei uns ne Art von Treibjagd war weil wir wirklich umzingelt von Schüssen waren. Das beunruhigende diesmal war dass wir die Schützen nie gesehen haben obwohl die Schüsse teils recht nah wirkten. Oft sieht man ja Leute im Feld oder im Hochsitz. Aber wir haben von denen gar nix gesehen. Nichtmal aufsteigende Rauchsalven irgendwo.
    Deswegen war das irgendwie unheimlich. Nicht nur wegen der berechtigten Angst versehentlich getroffen zu werden, sondern auch wegen der Tatsache dass man beim "Erwischtwerden" sehr wahrscheinlich auf voll bewaffnete Menschen trifft. Wer weiss ob dann im Eifer des Gefechts auf große Entfernung nicht doch mal drauf gehalten wird.


    Aber die haben natürlich nicht auf uns geschossen sondern ich denke auf Rotwild. Daher mein Einwurf im Video dass die wohl nicht mit Schrot sondern wie in Frankreich gerne üblich noch mit veralteten Vollmantelgeschossen schießen, die auch zu den klassischen Jagdunfällen führen wie: Hirsch getroffen und den Jäger 100 Meter dahinter auch noch. Hierzulande schiesst man mit Zerlegungs- oder Verformungsgeschossen, die im Körper verbleiben und nicht nach hinten austreten. Aber die Bauern in Frankreich haben ganze Waffenarsenale zu Hause und haben reichlich Munition auf Vorrat. Verständlich dass man das nicht wegwirft sondern verbraucht. Was ich in Schlössern schon Munition verschiedenster Kaliber gefunden habe.
    Damit könnte man nen kleinen Bürgerkrieg anzetteln.

    Ich mag Urbexfilme eigentlich überhaupt nicht. Ich hab in meiner passiven Phase von mehr als 2 Jahren zähneknirschend die Entwicklung bei Youtube verfolgt. <X Diese Filmchen habe ich mal anfänglich mit einem gewissen Grundinteresse angesehen aber irgendwann festgestellt daß alle nach dem selben Schema ablaufen. XY redet pausenlos in die Kamera während man im Hintergrund seine "Crew" oder seine Urbex-Kumpels sieht :hallo: , die auch alle einen eigenen Instagram Account oder Youtube-Channel haben. Reine Selbstdarstellerei und die Orte sind nur Nebensache. "Bitte hinterlasst ein Like", bitte abonnieren nicht vergessen usw usw



    Ich hab die ersten Minuten dieses Films mit großer Skepsis betrachtet, weil es ein wenig ähnlich begann, aber trotzdem recht amüsant war.(....)


    Vielen Dank auch Dir für Dein Feedback.


    Das war auch meine Sorge beim 3-minütigen Intro. Dass es zu sehr nach anderen Urbex-Formaten bei Youtube aussieht. Weil ich hier auch zu dem Stilmittel "Wackelkamera" gegriffen habe. Ursprünglich habe ich diesen Vorspann vor das "Best-of-2018"-Video montiert, mich damals aber wegen eigener Bedenken dagegen entschieden. Hier hat es aber besser gepasst.


    Zur Transparenz fällt mir folgender Link ein: (Zunächst sei aber gesagt: Monetarisierung wird erst ab 1000 Abos und 4000 Stunden jährlicher Wiedergabe geprüft und dann freigegeben. Ich kenne einen Musikkanal, der die Anforderungen erfüllt, aber seit einem Jahr noch nicht freigegeben wurde)


    https://socialblade.com


    Das ist aber auch eine sehr große Range die da angegeben wird. Von den Zahlen die ich weiss (aber was weiss ich schon?) sollte deren Einkommen eher im unteren Drittel der angegeben Range sein. Was natürlich extrem mit reinspielt sind Affiliate Links und Sponsoren. Und auch eventuelle Gratisprodukte die man erhält und die man sich sonst eher hätte kaufen müssen weil man sich tatsächlich dafür interessiert. Ab ner gewissen Reichweite spielen tatsächlich irgendwann auch Merchandise-Sachen mit rein wenn das Produktdesign gut ist. Ich denke deswegen wird auch einem JP Performance ne kühne Million pro Jahr zugerechnet.


    Hm.


    Vielleicht werd ich doch Youtuber :game:


    Ich hab mir die Gedanken schon mal gemacht. Ich denke aber auch dass ich mit meinem fortgeschrittenen Alter nicht mehr die relevante Zielgruppe so erreiche wie ein ItsMarvin. Die Jungs könnten alle meine Söhne sein. Aber vielleicht denk ich da auch falsch. Man attestiert mir ja einen zeitlosen Kindskopf.


    Dennoch vergessen viele die über die Zahlen staunen oder sich darüber echauffieren wieviel Arbeit dahinter steckt. Zumindest bei den meisten.
    Richtig macht es jedenfalls der gewisse PewDiePie. Der stellt ne Kamera in ein Zimmer, leuchtet nicht mal schön aus und schwaffelt dann 5 Minuten mehrmals die Woche über Sozialkritisches, Gossip und basht andere Youtuber. Und der soll tatsächlich im Jahr mit so nem Dreck 20 Millionen Dollar machen, weil jedes Video direkt bis Tagedende an die 20 Millionen Klicks hat. Für so gut wie keine technische Arbeit, aber er muss natürlich auch erstmal wissen worüber er redet.

    Wie viele verschiedene Schlösser sind da eigentlich in dem Film? Dazwischen sind ja Aussenaufnahmen von Schlössern die eher so aussehen als wären das komplette Ruinen. Das sind wohl eher nicht die die man von innen sieht, oder?


    Puh, da musste ich selbst mal durchzählen. Also wenn ich mich nicht verzählt habe dann sind es Innenaufnahmen (also exklusive der Aussenaufnahmen) von 13 verschiedenen Schlössern. Und ja, viele Drohnenaufnahmen stehen für sich alleine ohne dass es dazu Innenaufnahmen gibt bzw. es gibt schon Innenaufnahmen, aber dann nur mal ein recht kaputter Raum, ein leerer Turm innen mit Blick nach oben etc. aber die waren mir dann nicht gut genug für den Teaser.
    Generell ruhen noch weitaus mehr gute Schlösser auf meinen Festplatten die eigentlich auch gutes Material für den Teaser hergegeben hätten, aber dann wäre ich noch länger dran gesessen. Und man muss ja auch nicht alles zeigen.

    (...) solche Chateaus mit kompletter Möblierung habe ich noch nie gesehen. Das wirkt wie eine Filmkulisse. Die Möbel müssen ja einen gewissen Wert haben, wie kann man das alles so unbewacht verkommen lassen?


    Das ist wohl einer der meistgestellten Fragen die ich immer wieder lese.
    Das habe ich mich alles vor etlichen Jahren auch gefragt. Da spielen viele Faktoren rein. Erbstreitigkeiten, die Leute haben entweder Geld wie Heu und es ist denen wurscht dass ein paar Antikmöbel zu Sperrmüll werden oder die haben im Umkehrschluß nicht genug Geld um das Zeugs rauszutransportieren und entsprechend einzulagern. Oft sind Besitzer komplett ahnungslos wie schnell so eine Bude den Bach runtergeht wenn man mal ein bis zwei Winter nicht heizt. Deswegen lassen die dann die Möbel erstmal drin. Und plötzlich riecht alles nach Moder, ist verschimmelt, angekackt und von Mäusen angefressen. Und dann will es auch schnell keiner mehr haben. Viele glauben sie können so ein Schloß verkaufen um dann festzustellen dass sich sowas keiner antut, der einigermassen rechnen kann. Von daher sind viele dieser Schlösser tatsächlich dem Untergang geweiht. Sie werden immer nachlässiger bewacht, sie werden geplündert, vandaliert und irgendwann brennt dann so ein Kasten lichterloh.


    Eines der Schlösser im Film wurde aber tatsächlich verkauft und hat seit etwa 3 Jahren die Funktion als Eventlocation. Von daher gibt es doch immer etwas Hoffnung. Wobei ich damals echt traurig war über den Verkauf, weil ich diesem Juwel eigentlich nochmal einen Besuch mit besserem Equipment abstatten wollte. Sowas sieht mal also immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

    (...)
    Erstmal die Schlösser! Ich bin hin und weg. Sowas steht offen rum? Oder seid ihr irgendwie offiziell über die Besitzer rein? Andererseits würden die Szenen wie ihr nachts durch die Wälder zieht keinen Recht Sinn machen. Oder ist das alles inszeniert und ich steh auf dem Schlauch? Gibt es da ne Hintergrundstory dazu?


    Vielen Dank für die lieben Worte.
    Bis auf Chateau de Noisy war ich bei keinem der sichtbaren Schlösser mit Genehmigung. Chateau de Noisy kannst Du googeln und das sieht man bis auf eine kurze Aufnahme wo das Model am Fenster steht auch nur von aussen in dem Zusammenschnitt.
    Die Schlösser stehen natürlich nicht "offen" herum. Aber ich will hier keine Details nennen. Ich will nur betonen dass wir nie etwas aufbrechen.


    Im Video sind nur die Szenen mit dem Model inszeniert, wenn sie historische Kleider trägt. Das sind quasi Flashbacks, Traumsequenzen oder was auch immer die uns helfen den Gebäuden Leben einzuhauchen.


    Als Hintergrundinfo kann ich Dir nur diesen Thread hier ans Herz legen, der sich um meinen Prologfilm vom letzten Jahr dreht:



    https://lost-places.com/forum/…3%A4sst-die-Hosen-runter/



    Ich dachte bis heute daß Videos nie dieses qualitative Level erreichen wie Fotos. Eher dokumentarisch, VLOG-mässig. Aber das hier sieht aus wie ein Kinofilm. Ich muss annehmen daß du oder ihr in irgendeiner Form damit beruflich zu tun habt?


    Ja, ich bin Kameramann und Videoproducer. Daher hab ich auch Zugriff auf all das Pro-Gear, auch wenn ich in letzter Zeit mein Equipment abgespeckt habe und rückenschonender arbeite. Der Unterschied in der Bildästhetik hängt sehr viel vom einfallenden Licht ab. Ich kucke immer dass ich ein wenig gegenlichtig bin. Das gibt allem eine "Lichtkante" und einen Kontrast. Und bei künstlicher Ausleuchtung setzte ich oft auf das Komplimentärfarben-Prinzip um subtil das Bild interessanter und kontrastreicher zu machen.
    Aber es gibt auch viele Sequenzen wo die Kamera einfach draufhält, wie beispielsweise bei den ersten 3 Minuten hier. Das ist dann auch in VLOG-Manier. Der Unterschied in der Bildästhetik verleiht dem ganzen eine gewisse Würze (hoffe ich).



    Und was ist das für ein krasses Auto?


    Das ist ein Chevy Van G20 Bj. 1987 (aber optisch umgebaut auf 70er Jahre). Innen ein wenig als Puff dekoriert ;)



    Schade daß du keinen YT-Kanal hast. Der würde alles andere in den Schatten stellen.


    Das kommt öfters zur Sprache. Zum einen kann man bei Youtube nur was reissen wenn man sehr oft und regelmässig Content hochlädt. Was aber dann meist in "Masse statt Klasse" resultiert. Deswegen gibt es da nur wenige die wirklich gute Filme bei Youtube anbieten. Die meisten filmen die ganze Zeit ihr eigenes Gesicht und machen fantasielose Walkthroughs durch die Gebäude. Auch der wenig transparente Geldfluss bei Youtube suggeriert vielen dass man mit Youtube richtig viel Kohle abgreifen kann. Das mag interessant sein wenn man Anfang Mitte Zwanzig ist und keine großen Unterhaltskosten hat, aber in meinem Alter kann man bei Youtube mit so einen Nischeninteresse nicht davon leben.

    Weil mich gestern jemand drauf ansprach:


    Ich habe sehr bewusst die Straßenschilder NICHT verpixelt weil bei dem Schloß quasi nix zu holen ist. Jeder mit ein wenig Erfahrung mit GE wird das ohne Mühe finden. Wir sind letztes Jahr leider recht veralteten GE-Sat-Aufnahmen auf den Leim gegangen. Ab diesem Jahr sieht man dass das Nachbargehöft auf dem selben Grund nicht mehr eine überwucherte Ruine ist, sondern bewohnt und dass auch direkt beim Chateau 2 Fahrzeuge geparkt sind.


    Kai und ich haben uns bis auf ca 50 Meter an das Schloß herangekämpft nachdem wir nochmal ein Loch im Zaun gefunden haben. Aber dann abgebrochen als wir Pferde entdeckt haben die direkt vorm Schloß herumliefen. Eingangstür war neu (es gab alte Bilder von einem Fotografen der mit einem Tele vom Zaun Bilder gemacht hat wo die Eingangstür schief und offen in den Angeln hing)
    Also bevor jemand meint er hätte eine schöne Detektivarbeit geleistet: Spart Euch den Umweg und riskiert da nix. Hab danach freundlich einen Nachbarn gefragt bei der offiziellen Einfahrt (circa nen Kilometer weit weg im Nachbarort) im Garten rumgewurschtelt hat. Die sind da sehr feindlich gesonnen. "Access Interdit. Privee privee. Police Police"

    (...)Hast Du eigentlich auch ein Film über deutsche lost places in Planung?


    Ja, auch wenn es die deutschen Lost Places im internationalen Vergleich ein wenig schwer haben, gibt es eine ganze Episode die sich mit den deutschen Heilstätten bzw. Sanatorien auseinandersetzt. Da wird dann auch die Urbex-Zeitmaschine angeworfen, denn viele Aufnahmen habe ich vor längerer Zeit gemacht. Beelitz als bekanntes Beispiel gibt es ja heutzutage in der Form gar nicht mehr. Und auch viele Sanatorien im geliebten Harz bröckeln bis auf die Grundmauern nieder.
    Ansonsten würde sich zwar eine "Ostalgie"-Episode anbieten, aber die ist erstmal für eine erste Pilotstaffel nicht geplant. Auch wenn ich viele dieser in Frage kommenden Orte selbst spannend finde, ist ein Farn der aus nem 80er-Jahre-Furnierholzschrank wächst jetzt nicht so spannend für den "Nicht-Urbex-Zuseher" wie jetzt im Vergleich verlassene Psychatrien, gruselige Schlösser und vermoderte Bettensäle alter Ferienheime.
    Es gibt 2 Episoden die einmal mit Grandhotels und einmal mit Villen im allgemeinen dealen, da wird mal der ein oder andere, deutsche Lost Place darin auftauchen.



    Wenn ich mir so die Nummerierung anschaue, bin ich schon mal gespannt auf mehr.



    Wie viel Zeit hat die Bearbeitung in Anspruch genommen? Hab da im Filmbereich nicht die geringste Ahnung.


    Ich glaub irgendwo habe ich mal erwähnt dass ursprünglich meinerseits 12 Episoden für die erste Staffel geplant sind. Wobei es jetzt entweder schon 14 wären oder ich müsste andere Themen aussortieren in der Hoffnung es gibt ne 2. Staffel. Aber das sind Luftschlösser.


    Diesmal war es nicht so wild von der Bearbeitung. Ich würde sagen 2 Tage habe ich daran intensiv geschnitten, was jetzt die reinen Stunden angeht. Immer mal wieder nebenbei ein paar Stunden. Ich bin da aber mittlerweile auch sehr schnell. Da fließen 25 Jahre Erfahrung rein. Was natürlich nicht die ganze Vorarbeit inkludiert. Die mehreren Hundert Stunden Rohmaterial müssen quasi erstmal zu nem bearbeitungsfährigen Format entwickelt werden, weil viel davon auf einem Raw-Format gedreht wurde. Wenn ich von einer mehrtägigen Tour zurückkomme, dauert es oft genau nochmal die selbe Zeit bis das ganze Material gesichtet und selektiert ist. Dann bestimme ich bereits den Look, also Farben und Gammakurven, damit ich beim Schnitt nur noch Feinarbeiten dazu machen muss. Aber an dem Prologfilm den ich letztes Jahr gelauncht habe habe ich gefühlt 3 Monate dran geschnitten und immer wieder neue Statements mit mir selbst gedreht weil ich einfach schlecht war. Ich schneide derzeit schon den Trailer (also keinen Teaser) für die erste Episode mit einem recht ernsten Thema. Da muss dann auch aus redaktioneller Sicht und vom Storytelling alles sitzen. Da werde ich deutlich länger dran hocken. Und natürlich erst recht an der eigentlichen Episode die eine Stunde Laufzeit hat.


    Unterm Strich muss man die nötige Leidenschaft mitbringen. Aus kaufmännischer Sicht eine Katastrophe.

    Komischer Titel, aber er trifft den Nagel auf den Kopf.


    Das Video sollte eigentlich heissen: Teaser Episode S01E03 "Sleeping Beauties - Frankreich und Belgiens verlassene Schlösser"
    Aber wer kapiert sowas ohne erstmal ne umfassende Aufklärung verpasst zu bekommen.



    Irgendwie habe ich laaaaange nix mehr gepostet in puncto Bewegtbild. Nicht nur deshalb verspürte ich starke Lust irgendwas zusammenzuhäkeln.
    Nachdem ich jüngst über 5000km bei 2 Selbstmordtouren durch Frankreich unterwegs war um die feuchten Träume eines jeden Explorers einzufangen hat sich soviel Rohmaterial angestaut dass es klug schien damit zeitnah irgendetwas zu machen.
    Da aber noch keine Interviews und Statements zu diesem Kapitel abgedreht wurden, dachte ich mir ich schneid sowas wie nen "Gag-Teaser" zusammen. Also alles nicht so ernst gemeint, auch wenn Frankreich wirklich ne ernste Sache ist. Nicht umsonst sage ich: Das gefährlichste Urbexland.
    Zumindest nach eigener Erfahrung, obwohl mittlerweile genug andere weitaus exotischere Länder bereist wurden. Und auch wegen der Geshchichten die man sonst so aus dem Dunstkreis liest oder zu Ohren bekommt. Von daher ist der eigentlich nicht ganz ernst gemeinte Intro-Film doch irgendwie ein Kompendium unserer Frankreich - oder wie wir sagen "Fuckreich"-Erfahrungen.
    Und es ist ja so passiert ohne irgendetwas zu erfinden oder zu inszenieren. Aber nach mehreren Touren durch dieses seltsame Land (komischerweise scheint dort IMMER irgendwo ne Treibjagd stattzufinden) weiss ich dass die Landbevölkerung es liebt wenn sich hinter Kimme und Korn irgendwas in blutige Fleischlappen verwandelt - und wenn's nur ein depperter Urbexer aus Deutschland is :schrot:



    Auch wenn es gegenteilige Unkenrufe gibt: Jedes dieser Schlösser ist ein Lost Place. Sie sind unbewohnt, und das seit Jahrzehnten. Ja, manche Sherlocks meinen die Schlösser haben Besitzer, aber das trifft auf jede Immobiilie zu. Von daher ist diese Facebook-Gruppen-Erkenntnis eher ein Grund fürs kollektive Facepalmen. Bei manchen davon hat dann auch (wie es heutzutage üblich ist) der Urbexbus angehalten, aber einige Sachen blieben verschont und der Status hat sich auch schon längst wieder verändert.
    Aber es waren viiiiieeele Kilometer, meist nachts durchgefahren. Auch nicht wenig Kilometer zu Fuß. Auch meist nachts. Aber man bekommt davon ja ein wenig im Film mit.


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    Passwort: fuckreich


    Passwort deswegen weil ich das Video momentan noch nicht öffentlich posten kann. Aus Gründen 8):love:
    Aber im kleinen Forenkreis geht das noch in Ordnung. Kann sein dass bald kein Passwort mehr eingegeben werden muss, aber momentan ist das so.


    PS: Wer sich einmal fragen sollte was ich da eigentlich bei einem Blick in einen Schrank gefilmt habe: Das sind Eulenbabies die mich solange der Schrank zu war angefaucht haben wie nie Giftnatter. Ich hab dann bei einem missglückten Revisit mitten in der Nacht die Mutter gesehen. Ein Raubvogel so groß wie ein Schäferhund der da über unsere Köpfe aus dem Turmzimmer rausgeflattert kam. Ein Glück dass ich der Mutter nicht im engen Turmzimmer begegnet bin. Die hätte ein wohlschmeckendes Frühstück aus mir gemacht :krank:8|